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Ein Reiter kommt daher, zuerst klein, dann immer größer. Er reitet schnell, sodass man die Wolken aus Staub, die durch die Hufschläge des schwarzen Pferdes aufgewirbelt werden, wie einen Schleier hinter ihm herfliegen sieht. Als er kurz vor dem Tor ist, bremst er ab und steigt vom Pferd herab. Dann geht er auf den Wachmann hin und sagt:
"Werter Herr,
ihr könnt euch wohl denken, weshalb ich hier bin. Ich möchte gerne dem Orden beitreten. BelgVl der Name, doch kennt man mich eher unter Dominik. Vom Stande her Bürger. Ich muss zugeben, ich bin wohl kaum das typische Ordensmitglied, denn ich habe weder Schwert, noch Schild, auch wenn ich als ehmaliger Soldat durchaus mit beiden fähig bin, und als Bürgermeister zu Zollern ist es mir nicht möglich zu reisen. Ihr fragt euch sicher, weshalb ich dann im Orden sein möchte. Nun, dies ist relativ einfach. Ich möchte den Bürgern der Provinz und des Reiches helfen und sie unterstützen. Und wie kann man die Bürger besser unterstützen als Geleite, frag ich euch? Nun ist es zwar so, dass ich selbst keine Geleite durchführen kann, doch ich hoffe hier anderweiltig helfen zu können, möge es durch verwaltungshilfen, organisatorische Hilfen, oder jedliche sonstige Arbeit sein. So will ich so zu sagen dem Orden helfen, anderen zu helfen.
Warum also der Orden des Volkes? Nun, weil der Orden des Volkes der einzige ist den ich kenne. Nun versteht dies nicht falsch. Dies bedeutet nicht, dass es reiner Zufall ist, oder es mir egal sei in welchem Orden ich bin. Vielmehr ist es so, dass der Grund weshalb der Orden der einzige ist, den ich kenne, ist, weil es der aktivste ist, der der sich wirklich für die Bürger einsetzt. Und daher ist dies auch der einzige Orden, von dem ich Teil sein möchte.
Doch sagt, werter Herr, wer ist es, den ich hierfür ansprechen muss?"
Er sah den Wachmann an und wartete, was nun wohl geschehen möge.
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